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Brauchtum des Kläpsterns am Karfreitag und Karsamstag in Enkhausen

Nach dem Gloria im Gottesdienst am Gründonnerstag verstummen Glocken und Orgeln in den katholischen Kirchen. Im Gedenken an Christi Kreuz und Leiden kehrt am Karfreitag und Karsamstag Stille ein, die nicht durch erhabenen Glockenklang und Orgelmusik unterbrochen werden soll. Der Überlieferung nach fliegen die Glocken nach Rom, holen sich dort den Segen des Papstes und kehren erst zum Gloria in der Osternacht zurück.

Im Mittelalter waren die Menschen zur Organisation ihres Tagesablaufs auf das Stundengeläut der Kirchenglocken angewiesen. Deshalb übernahmen knatternd lärmende Geräusche von Holzratschen in vielen Landesteilen die Funktion der Glocken zu den Zeiten des Angelusläutens. Dieses Brauchtum ist im Sauerland noch weit verbreitet und auch in Enkhausen erhalten geblieben.

Am Karfreitag und Karsamstag ziehen Kinder durchs Dorf und halten mit dem Kläpstern diesen alten Brauch aufrecht. Alle Kinder sind herzlich zum Mitmachen eingeladen. Treffpunkt ist am Karfreitag, um 06.50 Uhr, an der Laurentiuskirche. Die Klappern stehen nur in einer begrenzten Anzahl zur Verfügung. Wer noch eine Klapper hat, bringt sie bitte mit.

Zeitplan: Karfreitag, 29. März, 07.00 Uhr, 12.00 Uhr und 18.00 Uhr und Karsamstag, 07.00 Uhr und 12.00 Uhr

Am Karsamstag, nach dem Kläpstern um 07.00 Uhr, sind die Kinder wieder zum gemeinsamen Frühstück im Pfarrheim eingeladen. Am Samstagmittag dürfen die Kinder wieder für sich sammeln.

 

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