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Enkhauser Schnadegang mit großer Beteiligung

Bei idealem Herbstwetter begaben sich am Tag der Deutschen Einheit 72 Enkhauserinnen und Enkhauser, darunter viele Familien mit ihren Kindern, auf den Weg zur Kontrolle der Langscheider und Höveler Grenze. Schnadeführer Manfred Schmidt erklärte sachkundig die Grenzverläufe und ging auch auf die Grenzen der bis 1975 selbständigen Gemeinde Estinghausen ein. Bei der eingelegten Rast gab es bei Kaffee, Kuchen und Erfrischungsgetränken viel aus dem früheren und dem aktuellen Dorfleben zu erzählen. Der amtierende Schützenkönig und Estinghauser Landwirt Matthias Heymer gab einen sehr interessanten Abriss über die Geschichte Estinghausens, eine der bis zur kommunalen Neugliederung von 1975 wohl kleinsten Gemeinden in NRW, die schon im 13. Jahrhundert existierte und ursprünglich aus nur 3 Höfen bestand. Dabei wurde der Wandel von Land- und Forstwirtschaft über die vergangenen Jahrhunderte besonders deutlich. Wie schon seit vielen Jahren wurde auch dieser Schnadegang von der Hüttengemeinschaft wieder vorbildlich organisiert und fand in der Pfingskenhütte bei „Brüggemanns Erbsensuppe“ einen harmonischen und gemütlichen Ausklang. Die wie immer gute Beteiligung unterstreicht den großen Stellenwert, den der Schnadegang im Enkhauser Veranstaltungskalender einnimmt.

 

 

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